Big Carnival

Mise en scène: Billy Wilder, USA, 1951

USA, 1951
Plakatmotiv Big Carnival, © Paramount Pictures, Inc.


Génénerique

Production Paramount Pictures, Inc.
Metteur en scène Billy Wilder
Scénariste Lesser Samuels
Billy Wilder
Directeur de la Photographie Charles Lang
Musique Hugo Friedhofer
Acteurs Bob Arthur
Richard Benedict
Frank Cady
Kirk Douglas
Claire du Brey [Spinster]
Porter Hall
Jan Sterling

Spécifications techniques
Categorie: Long Métrage
Infos techniques: Format: 35 mm, 1:1,37 - Aspect: 1:1,37 - Noir et Blanc,Durée: 111 minutes
Sonorisation: mono
FSK ab 16 Jahren,
Copies existants: Des Copies de ce film existent
Szenenphoto aus Big Carnival, © Paramount Pictures, Inc.

Sommaire (en Allemand)
Charles Tatum (Kirk Douglas), einst ein gefragter Reporter, ist ein Pechvogel: Seine beruflichen Ambitionen lassen sich schwer mit seiner Vorliebe für Blondinen und harte Drinks in Einklang bringen, und so strandet er in Albuquerque, New Mexico, beim örtlichen Käseblatt. Hier wartet er auf eine Chance - die er wittert, als er zufällig vom Unglück des Raststättenbesitzers und Amateurarchäologen Leo Minosa (Richard Benedict) erfährt. Auf der Suche nach einer indianischen Töpferei wurde Minosa in einer Felsenwohnung verschüttet. Tatum beschliesst, den Vorfall als Sprungbrett zu benutzen, um mit einer grossen Story seine alte Position zurückzuerobern. Obwohl Minosa innerhalb weniger Stunden durch einen Stollen befreit werden könnte, gelingt es Tatum mit Hilfe des korrupten Sheriffs (Ray Teal), die Bergungsarbeiten in die Länge zu ziehen. Mit einem Bohrgerät soll ein vertikaler Schacht zu Minosa getrieben werden. Sechs Tage lang erscheinen Tatums Sensationsberichte exklusiv in den grossen Zeitungen und locken immer mehr Neugierige zur Unglücksstelle. Der inzwischen schwerkranke Minosa wird zum Objekt eines makabren Sensationszirkus, bei dem Imbissbuden und Karussellbesitzer hervorragende Geschäfte machen. Auch Minosas Frau Lorraine (Jan Sterling), die ihren Mann nie geliebt hat, profitiert vom schnellen Geld: Ihre Raststätte läuft auf Hochtouren. Viel mehr als das Schicksal ihres Mannes interessiert sie jetzt der karrierebesessene Tatum. Dieser erkennt sein verwerfliches Handeln erst, als klar wird, dass es für Minosa keine Rettung mehr gibt... (Presse SF DRS)

Remarques géneraux (en Allemand): "Korruption und Opportunismus, Sensationsgier und brutale Ausbeutung menschlicher Tragödien sind wiederkehrende Themen in Billy Wilders Filmen. Die Kritik am Zynismus der Journalisten und Zeitungsmacher war ihm gleich zwei Filme wert: "Reporter des Satans" und "Front Page" aus dem Jahr 1974. Während Letzterer sich mit dem Stoff in Form einer bissig-turbulenten Komödie auseinandersetzt, ist "Reporter des Satans" eine unerbittliche Anklage in schwarzweiss, ein film noir, der in seiner vernichtenden Aussagekraft an "Citizen Kane" erinnert. "Reporter des Satans" erhielt zwar die Oscar-Nomination für das beste Drehbuch, und Billy Wilder wurde in Venedig ausgezeichnet, doch unter seinem Originaltitel "Ace in the Hole" war der Film in den USA ein finanzieller Misserfolg. Der Erfolg in Europa bewog Paramount dazu, ihn unter dem Titel "The Big Carnival" neu herauszubringen." (SF DRS Presse)

"Charles Tatum – ein ehrgeiziger und skrupelloser Journalist, den es nach New Mexico verschlagen hat – erfährt, dass ein Mann in einer Mine verschüttet wurde. Weil er glaubt, damit seine Karriere ankurbeln zu können, lässt er die Rettungsarbeiten mit Hilfe eines korrupten Sheriffs und der Ehefrau des Opfers bewusst verzögern, um damit das Ganze zu einem Knüller aufzubauschen, für den er die exklusiven Rechte hat. Mit gewohnter Schärfe zeichnet Billy Wilder hier eine äusserst boshafte Satire über den Sensationsjournalismus sowie der Verführbarkeit der Masse und ihrer Gier nach starken Emotionen." (Locarno Festival 2004)

«In "Reporter des Satans" schildert Billy Wilder scharfsinnig und mit pointierter Kritik das menschliche Fehlverhalten eines Mannes, der für seinen beruflichen Aufstieg über Leichen geht. Aber auch die sensationssüchtige und menschenverachtende Haltung einer Gesellschaft, die gierig konsumiert, was ihr von den Medien vorgesetzt wird, attackiert Wilder aufs schärfste. "Reporter des Satans" ist Billy Wilders bitterster Film seiner grossartigen Karriere. Der 2002 verstorbene amerikanische Regisseur österreichischer Herkunft wurde zum Meister der hintergründigen Komödie. Filme wie "Manche mögen's heiss" (1958), "Das Appartment" (1960) und "Das Mädchen Irma la Douce" (1963) sind Feuerwerke verschmitzt-ironischen Humors. Wettbewerb, Aufstieg und Weiterkommen um fast jeden Preis sind zentrale Themen fast aller Wilder-Filme, sowohl seiner scheinbar harmlosen Komödien wie auch seiner Dramen.» (3SAT Presse)

General Information

Big Carnival is a motion picture produced in the year 1951 as a USA production. The Film was directed by Billy Wilder, with Bob Arthur, Richard Benedict, Frank Cady, Kirk Douglas, Porter Hall, in the leading parts. There are no reviews of Big Carnival available.

Bibliographie - Filmgilde 10/4;
- Paul Werner, film noir, Die Schattenspiele der schwarzen Serie, Fischer Cinema nr. 4452, Frankfurt 1985

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

    Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:

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